Wer eine schwerwiegende Diagnose bekommt, steht plötzlich in einem Raum voller Fragen — und meist allein.
Die Idee zu MyMitria ist nicht in einem Konferenzraum entstanden. Sie ist in unseren eigenen Familien gewachsen. Eltern, Familienmitglieder, enge Freunde — jeder von uns hat Menschen begleitet, die mit einer lebensbedrohlichen oder einschneidenden Erkrankung konfrontiert wurden. Und immer wieder dasselbe Muster: mehr Fragen als Antworten. Worte des Arztes, die im entscheidenden Moment nicht greifbar waren. Stundenlanges Lesen im Internet, das die Verunsicherung nur verstärkte. Und dahinter immer derselbe Wunsch: sicher zu sein, in einer der schwersten Situationen des Lebens den bestmöglichen Rat zu erhalten.
In Heidelberg, wo wir leben, hatten wir in solchen Momenten oft das Privileg, einen weltweit anerkannten Experten zum Freund oder Nachbarn zu haben — jemanden, den man kurz anrufen konnte, der zuhörte, der die Befunde noch einmal mit anderen Augen las.
Genau dieses Privileg ist es, das wir uns mit MyMitria zu teilen vorgenommen haben.
Wir möchten den Zugang zu den besten medizinischen Experten — und vor allem zu ihrer Zeit — denjenigen öffnen, die ihn am dringendsten brauchen. Unabhängig davon, in welchem Land sie leben, in welcher Stadt sie zu Hause sind, oder welchen Hausarzt sie konsultieren.
Auf der Suche nach dem passenden Namen wurden wir im Sanskrit fündig. Mitra (मित्र) bedeutet dort "Freund", "Begleiter", "Verbündeter". Genau das möchte MyMitria für seine Patientinnen und Patienten sein: ein Begleiter in einem Moment, in dem niemand allein sein sollte.
Eine zweite Meinung sollte kein Privileg sein. Sie sollte selbstverständlich sein.
Das ist MyMitria.
Aus unserer persönlichen Erfahrung sind drei Versprechen entstanden, an denen sich jede Entscheidung bei MyMitria messen lassen muss.
Vertrauen und Privatsphäre sind unantastbar - Wer uns seine Diagnose anvertraut, tut das in einem der verletzlichsten Momente seines Lebens. Diesem Vertrauen sind wir verpflichtet. Datenschutz und Vertraulichkeit sind für uns kein Compliance-Thema — sie sind das Fundament, auf dem alles andere steht.
Medizinische Autorität gehört in ärztliche Hände - Eine Zweitmeinung, die etwas bedeutet, kommt von einem qualifizierten Arzt — nicht von einem Algorithmus, nicht von einer Plattform, nicht von einer Suchmaschine. Bei MyMitria wird jede Zweitmeinung von einem Arzt verfasst und unterschrieben. Technologie hilft dabei, schneller und gründlicher zu sein. Sie ersetzt den Arzt jedoch niemals.
Beratend, niemals weisend - Wir geben unseren Patientinnen und Patienten Klarheit, keinen Befehl. Eine MyMitria-Zweitmeinung ist eine zusätzliche Perspektive für den Patienten und sein Behandlungsteam — Material für die eigene Entscheidung, nicht ihr Ersatz. Die Entscheidung über Therapie und Weg bleibt dort, wo sie hingehört: beim Patienten und seinen behandelnden Ärztinnen und Ärzten.
Das ist MyMitria.
Zweitmeinungen in der Onkologie
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